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Ich war neunzehn

Ich war neunzehn - Filmplakat

Drama, Krieg | DDR | 1968

Als Achtjähriger emigriert Gregor Hecker (Jaecki Schwarz) mit seinen Eltern von Deutschland in die Sowjetunion. Er geht in Moskau zur Schule und tritt später der Roten Armee bei.
Im Frühjahr 1945 kehrt Gregor als sowjetischer Leutnant in sein Heimatland zurück. Von einem Militärfahrzeug aus, versucht er mit einem Lautsprecher die deutschen Soldaten zur Kapitulation zu bewegen. Einige laufen zu ihnen über, andere schießen. In einem eroberten Städtchen wird Hecker kurzerhand zum Kommandant ernannt. Doch die Welt der Deutschen, seiner Landsleute, ist ihm fremd geworden. Er trifft auf Verzweiflung, Angst und verbohrte deutsche Offiziere, welche die militärische Niederlage nicht verkraften.

Hintergrundinformationen:

Regisseur Konrad Wolf (* 1925, † 1982) verarbeitet in "Ich war neunzehn" seine persönlichen Erlebnisse aus dem Zweiten Weltkrieg. Er erwarb nach der Flucht aus Deutschland in Moskau die sowjetische Staatsbürgerschaft und trat später der Roten Armee bei, mit der er als Neunzehnjähriger bei der Eroberung Berlins im Frühjahr 1945 dabei war.
"Ich war neunzehn" wurde im "Filmkanon der Bundeszentrale für politische Bildung" zur verbesserten schulischen Vermittlung von Filmkompetenz aufgenommen.

Originaltitel:

Ich war neunzehn

Alternativtitel:

Regie:

Darsteller:

Produktion:

Drehbuch:

Musik: