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Stalker

Stalker - Filmplakat

Drama, Fantasy, SciFi | Sowjetunion | 1979

Niemand weiß genau, wie die stark bewachte "Zone" genau entstanden ist. Durch einen kosmischen Einschlag, Außerirdische oder andere unbekannte Kräfte entstand vor einigen Jahren ein Gebiet, das nun militärisch bewacht wird. Es ist verboten das Gelände zu betreten, doch der Stalker (Alexander Kajdanowski) hat einen Weg gefunden, dort unbemerkt einzudringen. So führt er gelegentlich neugierige Abenteurer ins streng bewachte Gebiet, welches auch ihn magisch anzieht.
Jetzt wollen ein Wissenschaftler (Nikolai Grinko) und ein Schriftsteller (Anatoli Solonitsyn) aus unterschiedlichen Motiven in die Sperrzone hinein. Es soll dort ein Zimmer geben, welches die geheimsten Wünsche erfüllt. Dem Schriftsteller fehlt es an kreativer Eingebung und der Wissenschaftler will das Zimmer zerstören, um einen möglichen Missbrauch zu verhindern.
Beim Eintritt ins Sperrgebiet können sie nur knapp den Schüssen von drei Polizisten entkommen, gelangen aber mit einer Draisine ins Innere der "Zone". Auf der Fahrt bietet sich ihnen eine Landschaft aus überwucherten Industrieanlagen, Wiesen und zerfallenen Häusern. Werden sie das Zimmer erreichen und ihre persönlichen Ziele weiterverfolgen können?

Hintergrundinformationen:

Das Drehbuch basierte zunächst auf dem dritten Kapitel des Science-Fiction-Romans "Пикник на обочине" (deutscher Titel: "Picknick am Wegesrand") der russischen Schriftstellerbrüder Arkadi (* 1925, † 1991) und Boris Strugazki aus dem Jahr 1971. Mit der Zeit wurde das Drehbuch so häufig umgeschrieben, dass aus der Geschichte die eigenständige Erzählung "Машина желаний" (deutsch: "Die Wunschmaschine") wurde.
"Stalker" wurde im "Filmkanon der Bundeszentrale für politische Bildung" zur verbesserten schulischen Vermittlung von Filmkompetenz aufgenommen.

Originaltitel:

Сталкер

Regie:

Darsteller:

Produktion:

Drehbuch:

Musik: