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Bitter Feast - Blutiges Kochduell

Bewertung

Horror, Komödie, Thriller | USA | 2010

Nachdem ihm die Restaurantkritik des Internetbloggers JT Franks (Joshua Leonard) den Job gekostet hat, entführt Fernsehkoch Peter Grey (James LeGros) den Schreiberling kurzerhand und stellt ihm Kochaufgaben. Jeden Fehler bestraft er auf brutale Weise…

Für den bekannten Gourmet- und Fernsehkoch Peter Grey bricht eine Welt zusammen: Ein höhnischer Verriss des bissigen Restaurantkritikers und Internetbloggers JT Franks führt zur Absetzung der Kochsendung und zur Kündigung im Nobelrestaurant. Das bedeutet das Ende von Peters’ ohnehin schon wackeliger Karriere und auch aus seinen Merchandisingträumen wird somit nichts. Zutiefst verletzt sinnt Grey auf Rache…
Der besagte Kritiker befindet selbst in einer tiefen Krise: Nach dem Tod seines Kindes versprüht er nur noch Gift und Galle. Selbst seiner Frau Katherine gegenüber tritt er niederträchtig und herablassend auf. Während eines nächtlichen Spaziergangs wird er kurzerhand von dem Spitzenkoch Peter entführt und in dessen Landhaus fernab jeglicher Zivilisation verschleppt. Im Keller des Anwesens und angekettet wie ein Tier soll Franks nun seine Kochkunst unter Beweis stellen und bestimmte Aufgaben lösen. Das beginnt mit zunächst harmlosen Tätigkeiten, wie einen Eimer Wasser durch den Wald in den in den Keller zu schleppen oder ein Spiegelei braten, ohne dass das Eigelb ausläuft. Später soll der Internetkritiker ein Steak punktgenau Medium grillen und zwischen Maulbeeren und Tollkirschen als Zutat zweier ansonsten identischer Gerichte unterscheiden. Scheitert Franks, wird er mit Nahrungsentzug bestraft. Jegliche Versuche, dennoch einen Haps Essen zu erhaschen, werden mit brutalen Schlägen und Tritten geahndet. Um seiner Entschlossenheit Nachdruck zu verleihen, schreckt Peter auch nicht davor zurück, Franks Frau zu entführen…

Originaltitel:

Bitter Feast

Regie:

Darsteller:

Produktion:

Drehbuch:

Musik:

Bewertung:

2 von 5 Punkten, Anzahl: 1

Kurzreview von Rauche

(06.04.2012)

Die gesellschaftskritischen und schwarzhumorigen Spitzfindigkeiten wurden nicht zynisch und konsequent genug umgesetzt und entsprechend ist der Gourmet-Horror auch nur ein mäßig spannender und in großen Teilen vorhersehbarer Standard-Thriller.