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Oldboy

Bewertung

Drama, Thriller | Südkorea | 2003

Der Geschäftsmann Dae-su Oh (Min-sik Choi) wird scheinbar grundlos gekidnappt und 15 Jahre in einem gefängnisähnlichen Raum eingesperrt. Als er freikommt, sucht er nach seinen Peinigern und den Mördern seiner Frau.

Der unbescholtene Geschäftsmann und verheirateter Vater einer jungen Tochter Dae-su Oh (Min-sik Choi) wird gekidnappt und scheinbar grundlos in ein winziges, hermetisch abgeriegeltes Apartment eingesperrt. Seine einzige Verbindung zur übrigen Welt ist ein Fernseher, über den erfährt, dass man ihm den Mord an seiner Frau anhängt. Als er nach 15 langen Jahren freikommt, will Dae-su nur noch seinen Peiniger, der ihm all dies angetan hat, aufspüren und zur Strecke bringen. Allein dafür hat er in der Haft eisern trainiert. Als er endlich dem Schinder Woo-jin Lee (Ji-tae Yoo), einem Ex-Schulkameraden, gegenübersteht, beginnt für Dae-su erst der eigentliche Alptraum.

Hintergrundinformationen:

Nach dem großen Kritikererfolg "Sympathy For Mr. Vengeance", der ihm 2004 den Jurypreis bei den Filmfestspielen von Cannes einbrachte, schuf der 1963 in Südkorea geborene Chan-wook Park mit dem labyrinthischen Thriller "Oldboy" eine kafkaeske Variation der Geschichte des Grafen von Monte Christo. Ihm gelingt dabei ähnlich wie dem Hongkong-Chinesen Wong Kar-wai oder dem Japaner Takeshi Kitano, eine Balance aus Action- und intelligentem Autorenkino zu schaffen.

Originaltitel:

Oldeuboi

Alternativtitel:

Regie:

Darsteller:

Produktion:

Drehbuch:

Musik:

Bewertung:

4 von 5 Punkten, Anzahl: 1

Kurzreview von Rauche

(14.07.2007)

Ein Drehbuch voller überraschender Wendungen macht "Oldboy" zu einem spannenden Thriller. Immer, wenn man das Rätsel vermeintlich gelöst hat, werfen neue Informationen einem aus der Bahn.