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Die Stadt der Blinden

Die Stadt der Blinden - Filmplakat

Bewertung

Drama, Mystery, Romanze, Thriller | Japan, Kanada, Brasilien | 2008

Ohne erkennbaren Grund erblinden inner Stadt viele Menschen. Die Regierung schottet die "Infizierten" ab - unter ihnen auch die Frau (Julianne Moore) eines Arztes (Mark Ruffalo), die offenbar immun ist. Niemand weiß allerdings von ihrer Immunität.

In einer namenlosen Millionenmetropole erblinden urplötzlich viele Menschen. Es gibt keine Anzeichen für dieses Phänomen. Aus Angst vor einer Epidemie werden alle erkrankten schnell in einer ehemaligen psychiatrischen Anstalt untergebracht und unterstrengen Sicherheitsvorkehrungen bewacht. Wer einen Fluchtversuch wagt, wird sofort erschossen
Unter den Infizierten befinden sich auch ein Arzt und dessen Frau. Sie ist scheinbar immun gegen die Krankheit und täuscht die Blindheit nur vor, um bei ihrem Mann zu bleiben. Bald werden es immer mehr Internierte auf dem Gelände und die Versorgungslage sowie die hygienischen Zustände verschlechtern sich dramatisch. Eine Gruppe unter ihnen bemächtigt sich der zugeteilten Nahrungsvorräte und reißt die Macht an sich. Die bis dahin bekannte Zivilisation bricht völlig zusammen und es bricht Krieg unter den einzelnen Gruppen aus. Bald sind erste Todesopfer zu beklagen.

Hintergrundinformationen:

Das Endzeit-Drama "Die Stadt der Blinden" basierend auf dem gleichnamigen Roman von José Saramago von 1995. Es wird bewusst darauf verzichtet, die Metropole, in der die Ereignisse stattfinden, zu benennen - die Stadt der Blinden könnte überall sein. Die Dreharbeiten fanden in Toronto, in Guelph (Ontario), in Montevideo und in São Paulo gedreht Stadt. Das Budget betrug schätzungsweise 25 Millionen US-Dollar.

Originaltitel:

Blindness

Regie:

Darsteller:

Produktion:

Drehbuch:

Musik:

Bewertung:

2 von 5 Punkten, Anzahl: 2

Reviews:

Kurzreview von Rauche

(18.09.2013)

Der Film beginnt ohne Umschweife direkt mit der ersten Erblindung. Dann lässt er stark und stetig nach. Zuweilen wirkt er arg gestreckt. Die Kritik an der Gesellschaft scheitert grandios aufgrund des unglaubwürdigen Plots und den riesigen Logiklücken.

Kurzreview von Katze

(31.10.2011)

Eigentlich eine gute Story, die Umsetzung lässt jedoch eine Menge Fragen offen. Bei weitem nicht so gut wie angekündigt, für einen Popcorn-Couch-Abend jedoch völlig ausreichend.