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Alone (Review)

von Rauche (19.09.2013)

Punkte:

0 (miserabel) von 5 Punkten

Review:

Der Möchtegern-Horrorthiller "Alone" wurde von Regie-Neuling Phil Claydon ambitioniert, aber absolut talentfrei auf Fernsehfilm-Niveau inszeniert. Die Figuren wirken durch ihre Überzeichnung nicht schräg, sondern einfach nur unglaubwürdig. Der Original-Sound ist schlichtweg eine Katastrophe - einmal ist er unverständlich leise, dann wieder hämmernd laut. Die wilden Schnitte sollen offensichtlich von dem im Prinzip nicht vorhandenen Plot ablenken, verursachen aber nur Kopfschmerzen. Spezialeffekte sind letzten Endes nicht vorhanden - warum der Film ab 18 eingestuft wurde, ist mir ein absolutes Rätsel.
Ich habe mir den Film nur deshalb zuende angeschaut, weil ich wissen wollte, worauf der Film hinausläuft. Ohne das Ende zu verraten, kann ich sagen: Auf nichts! Der Schluss ist mit seiner enttäuschenden "Wendung" absolut unbefriedigend.
Mit Phil Claydon ist leider kein Filmtalent vom Himmel gefallen. Ein junges Alter und Übermotivation sind keine Entschuldigung, solch einen unterirdischen Film zu verzapfen. Daher von hier aus die inständige Bitte: Gebt den Mann kein Geld mehr für einen weiteren Film! Mist, zu spät, da gibt es ja schon ein Zweitwerk, das mit dem Titel "Lesbian Vampire Killers" für sich selbst spricht. Oh je…